Zertifikat "Humanitäre Schule"

Hannover, 18.08.2004. Im September startet das Jugendrotkreuz eine Kampagne, um Schüler dazu anzuregen sich mit dem Thema "Humanität" auseinander zu setzen.

Bei der neuen, landesweiten Kampagne des Jugendrotkreuzes (JRK) des DRK-Landesverbandes Niedersachsen können Schulen das Zertifikat "Humanitäre Schule" erwerben. Dazu müssen die Klassen an einem Planspiel teilnehmen und ein eigenes humanitäres Projekt betreuen. Die Aktion richtet sich an die Klassen 10 bis 12.
Ziel sei es, Jugendliche zum Eintreten für Menschlichkeit zu ermutigen und das soziale Engagement zu stärken. Schirmherr der Kampagne ist Dr. Rudolf Seiters, früherer Bundesinnenminister und seit November Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.

In dem Planspiel müssen die Schüler versuchen, einen Konflikt zwischen zwei fiktiven Ländern zu lösen. "Dabei schlüpfen die Schüler in verschiedene Rollen, etwa als Vertreter verschiedener Länder, der UNO oder der Medien", sagte die Sprecherin des Landesverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Mirjam Mahler. Zahlreiche Fragen zu Kindersoldaten und Menschenrechten, zu Humanitärem Völkerrecht und Genfer Konventionen seien dabei zu klären. Es gehe vor allem um strategisches Denken und Verhandlungsgeschick.

In einem weiteren Schritt sollen die Schüler ein soziales Projekt entwickeln oder unterstützen. Beispiele dafür seien Partnerschaften mit Schulen in anderen Ländern, Nachhilfekreise oder Sammlungen für Menschen in Not. Am Ende steht die Auszeichnung als "Humanitäre Schule", die ein "Aushängeschild für die Schulen" sein solle, sagte Mahler. Die entsprechenden Urkunden werden bei einer großen Abschlussveranstaltung im September 2005 von DRK-Präsident Rudolf Seiters überreicht.

(Informationen unter Tel.: 0511/28000-430; Internet: www.jugendrotkreuz-nds.de)

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