"Schulen brauchen starke Partner"

Hannover, 03.11.2004. Kultusminister Bernd Busemann schließt ein Kooperationsabkommen mit Hilfsorganisationen und Verbänden um ein Nachmittagsprogramm in Ganztagsschulen anzubieten.

"Eine Schule, die die individuelle und soziale Entwicklung und Bildung unserer Kinder besser fördert, braucht starke Partner, die sich daran beteiligen und die Schule damit teilweise auch zu ihrer Sache machen. Die hier beteiligten Hilfsorganisationen und Verbände helfen uns, ein freiwilliges Nachmittagsprogramm in unseren Ganztagsschulen anzubieten, das dem hohen Anspruch unseres Ganztagserlasses genügt", erklärte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann in Hannover. Busemann unterzeichnete im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung gemeinsam mit Verbandsvertretern die ersten Kooperationsabkommen für den Bereich der Ganztagsschulen in Niedersachsen.

"Alle unsere Schulen haben bereits jetzt die Möglichkeit und sind aufgefordert, im Sinne der Öffnung von Schule mit außerschulischen Partnern in ihrem Umfeld zusammenzuarbeiten. Dazu gehören die örtlichen Vereine und Einrichtungen zahlreicher Verbände", so Busemann. Ein verbindlicher Rahmen zur Zusammenarbeit wurde mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe und dem Malteser Hilfsdienst vereinbart. Auch der LandesSportBund Niedersachsen, der Landesmusikrat und der Landesverband der Musikschulen, der Landesjugendring sowie die Landesvereinigung für kulturelle Jugendbildung und der Landesverband der Kunstschulen unterzeichneten entsprechende Kooperationsvereinbarungen.

"Wir wollen gemeinsam erreichen, dass sich mehr Schülerinnen und Schüler und Jugendliche sportlich betätigen, sich sozial einsetzen, ihre musikalische und künstlerische Kreativität entwickeln und sich in Jugendgruppen zusammenfinden. Sie sollen gute und erfolgreiche Freizeitangebote von Vereinen und Verbänden auch dann nutzen können, wenn sie zu einer Ganztagsschule gehen", machte Busemann deutlich. Den Verbänden und Organisationen dankte er für deren Unterstützung. "Zumindest indirekt stärken wir so auch die Vereins- und der Jugendarbeit, indem wir vielleicht sogar mithelfen, die da und dort bestehenden Nachwuchssorgen eines örtlichen Vereins zu mildern", bekräftigte Busemann.
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