"Importmodell" Bürgerstiftung: 17 Autoren ziehen in Neuerscheinung "Bürgerstiftungen in Deutschland" Bilanz

Berlin, 15.12.2005. Bürgerstiftungen finden hierzulande großen Zuspruch. Fast zehn Jahre nach dem "Import" der aus den USA stammenden Idee und des Konzeptes der Community Foundations scheint die erste Entwicklungsphase abgeschlossen zu sein. 17 Autoren ziehen Bilanz.

Von Hamburg bis ins Berchtesgadener Land, von Halle bis in die Nordeifel - in allen Bundesländern gibt es Bürgerstiftungen, deutschlandweit schon mehr als 100 an der Zahl. In dem neu erschienenen Sammelband "Bürgerstiftungen in Deutschland" gehen 17 Autoren der Frage nach, ob und inwieweit das angelsächsische Modell 1465_LTerfolgreich in Deutschland eingeführt, angepasst und weiterentwickelt wurde. Hierfür wird die Frage nach der historischen Tradition von Bürgerstiftungen in Deutschland gestellt, der rechtliche Rahmen ausgelotet und eine Kontextualisierungin Bezug auf Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorgenommen.

Ferner werden die europäischen und internationalen Entwicklungen betrachtet. "Die Bürgerstiftungen etablieren eine ganz neue Form von privatem bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland", so Dr. Stefan Nährlich, Mitherausgeber und Geschäftsführer Aktive Bürgerschaft. "Nicht die Politik initiiert hier wie so oft in der Vergangenheit das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern, sondern die Bürger werden selbst aktiv, organisieren sich selbst und finanzieren sich auch selbst."

Neben der Fachöffentlichkeit richtet sich das Buch ausdrücklich auch an engagierte Bürger, Journalisten und politische Entscheidungsträger in den Kommunen, auf Landes- und Bundesebene.


Stefan Nährlich / Rupert Graf Strachwitz / Eva Maria Hinterhuber / Karin Müller (Hrsg.): Bürgerstiftungen in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. 2005, 332 S. Br., VS Verlag für Sozialwissenschaften.

EUR 34,90. ISBN 3-531-14601-7

Die Neuerscheinung ist im Buchhandel und beim VS Verlag über www.vs-verlag.de erhältlich. Rezensionsexemplare können bestellt werden über info@aktive-buergerschaft.de.

(Quelle: Aktive Bürgerschaft e.V.)

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