Deutscher Engagementpreis 2012 - Lutz Stroppe: 'Jeder, der sich freiwillig für andere einsetzt, ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft'

gebengibt_eng_preisBerlin, 06.12.2012. Am 5. Dezember wurde in Berlin zum vierten Mal der Deutsche Engagementpreis verliehen. Der Preis ist die deutschlandweit größte Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement.

Lutz Stroppe: "Jeder, der sich freiwillig für andere einsetzt, ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft"
Am 5. Dezember wurde in Berlin zum vierten Mal der Deutsche Engagementpreis verliehen. Der Preis ist die deutschlandweit größte Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement. Ziel ist es, den Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

"Jeder, der sich freiwillig für andere einsetzt, ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft", sagte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Lutz Stroppe, anlässlich der Preisverleihung. "Ich möchte, dass wir diese Leistungen stärker anerkennen und fördern. Der Deutsche Engagementpreis ist dafür ein gutes Beispiel, um Respekt vor dem freiwilligen Einsatz für unsere Mitmenschen auszudrücken. Mit ihm danken wir den Gewinnerinnen und Gewinnern für ihr Engagement."
Schwerpunktthema: "Engagement vor Ort"

Der Deutsche Engagementpreis ehrt in diesem Jahr Preisträgerinnen und Presiträger aus Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet werden die Preisträger in den sechs Kategorien "Politik & Verwaltung", "Wirtschaft", "Dritter Sektor", "Einzelperson", "Publikumspreis" sowie in der diesjährigen Schwerpunktkategorie "Engagement vor Ort". In diesem Jahr wurde zusätzlich ein Sonderpreis des Generali Zukunftsfonds verliehen.

Die Preisträger 2012 sind:

Die Initiative "Storch Heinar / Endstation Rechts." gewinnt den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis. Das Projekt klärt Menschen über die Gefahren des Rechtsextremismus auf.

In der Schwerpunktkategorie Engagement vor Ort  überzeugte "ZiP – Zusammen in Parchim" die Jury. Unter Federführung des Bürgerkomitees Südstadt e.V. sorgt ZiP dafür, dass sich alle Parchimer Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen vernetzen sowie Unternehmen und Kommunen als Partner mit einbezogen werden.

Der Deutsche Engagementpreis 2012 in der Kategorie Einzelperson geht an Jürgen Ludwig aus Thüringen. Der 70-Jährige erhält die Auszeichnung für sein langjähriges, erfolgreiches Engagement in der Interessengemeinschaft Stadtökologie Arnstadt.

Preisträger in der Kategorie Politik & Verwaltung ist die Stadt Pirmasens. Mit dem Pakt für Pirmasens schuf die Stadt gemeinsam mit Unternehmen und Vereinen eine wirkungsvolle Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit und für bessere Bildungschancen.

Das Unternehmen RWE aus Essen gewinnt den Deutschen Engagementpreis in der Kategorie Wirtschaft. Mit dem Programm RWE COMPANiUS fördert das Unternehmen individuelles Engagement der Mitarbeiter. Zudem beraten RWE-Mitarbeiter gemeinnützige Organisationen.

In der Kategorie Dritter Sektor wählte die Jury Kickfair e.V. als Preisträger aus. Kickfair setzt über Straßenfußball-Projekte vielfältige Initiativen im Bereich Bildung um. Damit erreicht der Verein jährlich 5.000 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren.

Einen Sonderpreis erhält die Interessengemeinschaft Golzheim aktiv. Um nicht Stimmen aus rechtsextremen Kreisen zu erhalten, die den Gewinn von Storch Heinar verhindern wollten, zog das Projekt seine Teilnahme am Online-Voting zurück.

Von März bis Mai 2012 hatten mehr als 2.000 Bürgerinnen und Bürger ihre Favoriten für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Eine Expertenjury traf die Vorauswahl der Finalisten. Bürgerinnen und Bürger wählten ihre Gewinner im Oktober im Internet, die im Herbst von der Expertenjury gekürt wurden.  

Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Der Deutsche Engagementpreis wird vom Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Generali Zukunftsfonds gefördert.

Presseinformation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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