Trendsetter Bürgerstiftungen

Berlin, 01.10.2004. Am "Tag der Bürgerstiftungen" gibt Dr. Nährlich, Geschäftsführer der Aktiven Bürgerschaft, eine erste Prognose zur Entwicklung von Bürgerstiftungen ab.

"Rund 100 Bürgerstiftungen sind seit Mitte der 1990er Jahre hierzulande nach US-amerikanischem Vorbild der Community Foundations schon entstanden. Wir gehen davon aus, dass es 2015 ungefähr 200 bis 250 Bürgerstiftungen in Deutschland geben wird. Gute Chancen bestehen, dass sich ihr Stiftungsvermögen bis 2030 auf 1 Mrd. ? vergrößern wird", lautet die Prognose von Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Aktiven Bürgerschaft, zum bundesweiten "Tag der Bürgerstiftungen" am 01.10.2004.

836_LTUnsere optimistische Annahme ist begründet, so Nährlich: "Zuspruch erhalten heute vor allem neue Modelle bürgerschaftlichen Engagements wie die Bürgerstiftungen, die Menschen Gelegenheiten bieten, sich zu engagieren und Dinge wieder "selbst in die Hand zu nehmen". Angesichts des finanziell erschöpften Wohlfahrtsstaates ist davon auszugehen, dass die gesellschaftliche Bedeutung von privatem Engagement weiter wachsen wird. Laut repräsentativen Umfragen nimmt die Bereitschaft zum Stiften zu, was durch die demographische Entwicklung und die anstehende Erbschaftswelle weiter begünstigt wird. Der Stiftungsbereich verzeichnet in den letzten Jahren stark steigende Zuwächse bei der Gründung von Stiftungen."

Bürgerstiftungen gelten als neue Trendsetter bürgerschaftlichen Engagements. Als Stiftungen "für dich und mich" bringen Privatleute, Unternehmen und Organisationen gemeinsam das Stiftungskapital auf, um auf lokaler Ebene soziale, kulturelle und andere gemeinnützige Projekte zu fördern.
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