Projekt "Mobile Engagementberatung in Niedersachsen" startet

nds_logoHannover, 31.07.2013. Nahezu 2,8 Millionen Menschen in Niedersachsen engagieren sich ehrenamtlich. Damit nimmt das Land eine bundesweite Spitzenposition bei der Engagementquote und den Zuwachsraten ein. Das ist ein Ansporn für die Landesregierung, die Informationsstrukturen im Ehrenamt auszubauen und noch mehr Menschen für ein freiwilliges Engagement zu gewinnen. Die "Mobile Engagementberatung in Niedersachsen" (MEN) hat genau das zum Ziel. Das vom Niedersächsischen Sozialministerium für drei Jahre geförderte Projekt startet am 1. August 2013.

Sozialministerin Cornelia Rundt: "Ehrenamt auch für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv machen"

Nahezu 2,8 Millionen Menschen in Niedersachsen engagieren sich ehrenamtlich. Damit nimmt das Land eine bundesweite Spitzenposition bei der Engagementquote und den Zuwachsraten ein. Das ist ein Ansporn für die Landesregierung, die Informationsstrukturen im Ehrenamt auszubauen und noch mehr Menschen für ein freiwilliges Engagement zu gewinnen. Die "Mobile Engagementberatung in Niedersachsen" (MEN) hat genau das zum Ziel. Das vom Niedersächsischen Sozialministerium für drei Jahre geförderte Projekt startet am 1. August 2013.

"In unserem Flächenland ist das Ehrenamt unverzichtbar. Es ergänzt das Hauptamt und ermöglicht auch soziale Teilhabe. Mit dem Projekt kommen wir dem Wunsch vieler Engagierter nach, intensiver über die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements informiert und beraten zu werden", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. Mittelfristig sollen auch diejenigen erreicht werden, die sich zwar engagieren wollen, aber noch unschlüssig sind. "Mir ist vor allem wichtig, das Ehrenamt auch für noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv zu machen. Unsere Gesellschaft ist bunt - das sollte sich auch im freiwilligen Engagement widerspiegeln", betonte Rundt.

Das Projekt baut auf die bestehende Infrastruktur des Ehrenamts in Niedersachsen auf und stärkt die Rolle der Engagementlotsen als Botschafter für den freiwilligen Einsatz. Die Engagementlotsinnen und -lotsen sind auf lokaler Ebene bereits gut vernetzt. Sie informieren beispielsweise darüber, wie das Land, der Bund oder die Europäische Union engagierte Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Auch beraten und unterstützen sie beim Aufbau lokaler Engagementstrukturen. Dabei greift es auf bereits bestehende Netzwerke zurück und berücksichtigt die Handlungsschwerpunkte niedersächsischer Engagementpolitik. Das Angebotsspektrum lokaler Organisationen, Vereine und Kommunen soll erweitert und neue Zielgruppen sollen angesprochen werden.

Die Landesregierung fördert das Projekt mit insgesamt 612.000 Euro. Projektträger ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Niedersachsen e.V. (LAGFA).

MEN arbeitet dezentral mit fünf regionalen Standorten in Rotenburg (Nord-Niedersachsen), Bad Zwischenahn (Nordwest-Niedersachsen), Lingen (Mitte-West-Niedersachsen), Celle (Mitte-Ost--Niedersachsen) sowie Braunschweig / Wolfenbüttel (Süd-Niedersachsen). Jede Regionalstelle wird von einer Freiwilligenagentur betrieben und ist mit jeweils einer hauptamtlichen Engagement-Beraterin bzw. eines hauptamtlichen Engagement-Beraters sowie einem Team von Engagementlotsinnen und -lotsen besetzt.

Die LAGFA ist der Dachverband und die Interessenvertretung für 57 Freiwilligenagenturen und -zentren in Niedersachsen. Insbesondere steht die LAGFA für die Modernisierung des klassischen Ehrenamts. Das erreicht sie durch vielfältige Konzepte niedrig-schwelliger Engagement-Angebote, die aktuelle Lebenszusammenhänge aufgreifen und damit das Engagement durch hohe Flexibilität, Mitgestaltungsmöglichkeiten und Ideenreichtum attraktiv macht. Sie erfasst breit gefächerte Zielgruppen und bietet ihren Mitgliedern und Institutionen im bürgerschaftlichen Engagement Beratung, Vernetzung und Entwicklungsmöglichkeiten. Auf Landesebene ist die LAGFA erste Ansprechpartnerin rund um das Thema Freiwilligenagenturen und bürgerschaftliches Engagement.

Pressemitteilung des Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

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