Projekt "Integrationslotsen" in Osnabrück vorgestellt

Osnabrück, 13.03.2007. Innenminister Uwe Schünemann besuchte heute die Fachtagung zur Vorstellung des Projekts "Integrationslotsen" in Osnabrück. Schünemann betonte die Wichtigkeit der Arbeit von Integrationslotsen als Brückenbauer zwischen Zugewanderten und Einheimischen.

Bei seinem Besuch der Fachtagung zur Vorstellung des Projekts "Integrationslotsen" in Osnabrück lobte Innenminister Uwe Schünemann die bis jetzt geleistete Arbeit der 15 Leitstellen für Integration in Niedersachsen.

2114_LTDie Leitstellen hätten sich jetzt schon als ein Erfolgsmodell erwiesen. "Mit ihrer Arbeit tragen sie zur Optimierung der Integration vor Ort bei. Sie koordinieren alle kommunalen Aufgaben, die sich auf die Integration von Migranten und Spätaussiedlern auswirken. Damit verbessern sie den Integrationsprozess der in den Kommunen lebenden Zuwanderer."

Eine der 15 Leitstellen sei in Osnabrück im Juni 2006 eingerichtet worden und habe bereits beachtliche Arbeitsergebnisse erzielt. Auch von dem Erfolg des Integrationslotsenprojektes, das ihm sehr am Herzen liege, ist der Innenminister überzeugt. "Integrationslotsen helfen Neuzuwanderern bei der Orientierung in einer für sie fremden Umgebung und unterstützen hier lebende Migranten und Spätaussiedler bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration", sagte Schünemann. Das Land stelle daher 500.000 Euro für die Qualifizierung von Integrationslotsen zur Verfügung.

Der Innenminister hob hervor, dass es dem Osnabrücker Modellprojekt hervorragend gelungen sei, den ehrenamtlichen mit dem hauptberuflichen Sektor für Integrationsaufgaben zu verbinden. "Viele der in Osnabrück qualifizierten Lotsen verfügen über eigene Integrationserfahrungen und sind somit als persönliche Vorbilder für andere Zugewanderte von besonderer Bedeutung."

Schünemann wünscht sich, dass es auch in den anderen Städten und Gemeinden landesweit gelingen werde, neben interkulturell aufgeschlossenen Einheimischen eine Vielzahl von Menschen mit eigener Zuwanderungsbiografie und eigener Integrationserfahrung für das ehrenamtliche Engagement als Integrationslotse zu gewinnen. Dann könne es Ende des Jahres 2007 ein dichtes Netz von Integrationslotsen in Niedersachsen geben, durch das man Integration verbessern, das Ehrenamt stärken und Kommunen unterstützen könne.

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