Befragung gibt Einblicke in die Arbeit hannoverscher Selbsthilfegruppen

2660_KTHannover, 29.03.2010. Die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich (KIBIS) gibt in einer Befragung interessante Einblicke in die Arbeit von Selbsthilfegruppen aus der Region Hannover. Dabei wurden sowohl Aktivitäten als auch die aufgewendete Zeit erfasst.

Häufg ist nicht bekannt, in welchem Ausmaß sich die Mitglieder von Selbsthilfegruppen für andere einsetzen. KIBIS wollte genau wissen, was sie für andere tun und wie viel Zeit sie dafür aufwenden, und dieses Engagement dokumentieren. Deshalb wurden alle Selbsthilfegruppen in der Region Hannover befragt.

135 Selbsthilfegruppen haben zu ihrem Engagement innerhalb eines Jahres Auskunft gegeben – und die Zahlen sind verblüffend: Jede Selbsthilfegruppe war im Schnitt 180 Stunden für andere bürgerschaftlich aktiv. 180 Stunden, in denen die Mitglieder jeder Selbsthilfegruppe telefonisch beraten, auf Veranstaltungen informieren, Vorträge organisieren, Neuerkrankte in der Klinik besuchen und die Internetseiten der Gruppe pfegen.

Was die Selbsthilfegruppen im Einzelnen für sich tun und für andere, können Sie in der Dokumentation der KIBIS, der Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich lesen.

Alle Selbsthilfegruppen in der Region Hannover, die etwas für sich und für andere tun, werden seit 1986 von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle, kurz KIBIS, unterstützt.

Die Kontaktstelle befndet sich in Trägerschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit Hannover GmbH (Paritätischer Wohlfahrtsverband Hannover). Sie vermittelt und berät themen- und trägerübergreifend.

Die KIBIS versteht sich als eine Vermittlungsstelle von Ratsuchenden einerseits und Hilfe anbietenden Selbsthilfegruppen andererseits. Sie nimmt folgende Aufgaben wahr beziehungsweise bietet folgende Dienstleistungen an:

  • Zentrale Erfassung von Selbsthilfegruppen
  • Vermittlung von Interessierten an bestehende Gruppen
  • Hilfestellung bei Aufbau und Stabilisierung neuer Gruppen
  • Förderung der Kommunikation zwischen den Gruppen
  • Förderung und Verbreitung des Selbsthilfegedankens durch Öffentlichkeitsarbeit
  • Weiterbildungsangebote für Gruppen und deren Mitglieder
  • Initiierung von Aktivitäten im regionalen Gesundheitsbereich

Alle Ergebnisse der Befragung finden Sie auch in einem Flyer (PDF, 3 MB)

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