Drei Leuchtturmprojekte fördern aktive Nachbarschaften

Berlin, 12.04.2010. Funktionierende und aktive Nachbarschaften in Großstädten leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Anonymität zu verringern und das Miteinander im Stadtviertel wiederzubeleben. Davon profitieren auch Seniorinnen und Senioren: Sie können möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben.

Drei Leuchtturmprojekte der "Freiwilligendienste aller Generationen" fördern solche aktiven Nachbarschaften.

Großstadtquartier im Focus – gut versorgt in jedem Alter

Das Projekt "Großstadtquartier im Focus – gut versorgt in jedem Alter" aus dem Göttinger Stadtteil Leineberg bringt die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels zusammen. Das Stadtteilbüro Leineberg etabliert dazu einen so genannten "dritten Sozialraum", der stark auf Nachbarschaftshilfen setzt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner lernen hier, wie sie mit eigenen Stärken andere unterstützen und Leineberg lebenswerter machen können. Zum Nachbarschaftshilfen-Angebot gehören zum Beispiel Zeitspenden und Hausaufgabenhilfen für Kinder und Jugendliche oder hauswirtschaftliche Unterstützung und Besorgungen für Ältere.

Zum Projekt "Großstadtquartier im Focus – gut versorgt in jedem Alter" in Göttingen-Leineberg

Seniorenvertreter/-innen in allen Quartieren

Gelsenkirchen ist wie viele Städte im Ruhrgebiet stark vom Strukturwandel betroffen. Gleichzeitig wächst der Anteil älterer Menschen. Dies wirkt sich auch auf die Sozialbeziehungen in den Wohngebieten aus. Die Anonymität steigt und die Zahl der zu betreuenden älteren Menschen wächst. Die Stadt Gelsenkirchen ist hier aktiv:

Sie fördert bürgerschaftliches Engagement in diesem Bereich, gewinnt ehrenamtliche Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter und gestaltet das Wohnumfeld ihrer Stadt senioren- und familienfreundlich. Die Seniorenbüros spielen bei diesen Aufgaben eine zentrale Rolle – bald soll es in jedem der 18 Stadtteile ein solches Büro geben.

Zum Projekt "Seniorenvertreter/-innen in allen Quartieren" in Gelsenkirchen

"ReNeNa – Regensburgs nette Nachbarn"

Die ehrenamtliche soziale Arbeit in Regensburg ist je nach Stadtteil sehr unterschiedlich organisiert. Im Projekt "ReNeNa" erfasst die Stadt das bestehende Engagement und ermittelt den Bedarf an weiteren Leistungen. Es werden neue ehrenamtliche Hilfen gefördert und entwickelt sowie bestehende Teilprojekte vernetzt. Mit Erfolg:

Die Systematisierung hat bereits zu neuen Angeboten geführt. So etwa bei der Vorsorgeberatung, der Besuchs- und Kleinreparaturdienste und den aktiven Nachbarschaftshilfen für ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen. Sie können dadurch möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben in der eigenen Wohnung führen.

Zum Projekt "ReNeNa – Regensburgs nette Nachbarn"

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Programme

Versicherungsschutz im Ehrenamt

Kompetenzn_mini_70Engagiert in Niedersachsen –
der landesweite Kompetenznachweis über ehrenamtliche Tätigkeit

Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (SPN)
Beratung und Unterstützung für ältere Menschen

Selbsthilfe
Unterstützung des freiwilligen Engagements im Selbsthilfe-
bereich

Mehrgenerationenhäuser
Lebendiges und generations-
übergreifendes Miteinander