Junge Menschen präsentieren Ministerpräsident Wulff und Ministerin Özkan ihre Visionen zur Integration

Hannover, 14.06.2010. Was motiviert junge Menschen mit Migrationshintergrund, sich mit ihren eigenen Ideen in die Politik einzubringen? 19 Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen des Innovationsspiels "Jugend denkt Zukunft" beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Antworten gefunden.

Was motiviert junge Menschen mit Migrationshintergrund, sich mit ihren eigenen Ideen in die Politik einzubringen? Wie lassen sie sich nachhaltig für aktuelle politische Themen begeistern? Auf diese Fragen haben 19 Schülerinnen und Schüler der Klassen neun bis zwölf im Rahmen des Innovationsspiels "Jugend denkt Zukunft" beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Antworten gesucht und gefunden.

Die Ergebnisse ihrer Überlegungen hierzu haben sie heute Ministerpräsident Christian Wulff und Integrationsministerin Aygül Özkan präsentiert. "Junge Menschen müssen in Vereine, Verbände und sich aktiv einbringen", sagte Niedersachsens Integrationsministerin Aygül Özkan. "Gerade junge Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich oft nicht angesprochen oder haben Hemmungen sich zu beteiligen. Daher wollen wir von den jungen Menschen direkt hören, was sie verändern wollen."

Die Jugendlichen haben sich hoch motiviert mit den Themen Partizipation und Integration auseinandergesetzt. Sie haben erkannt, dass Sprache und Offenheit der Schlüssel zu Integration und Teilhabe sind.

Die Ideen reichten von der Bildung eines Jugendparlaments, über frühzeitigen Politikunterricht bis hin zu Festivals bei denen sich Jugendliche der verschiedenen Kulturen mit Politikern treffen und diskutieren. Immer wieder haben die Schülerinnen und Schüler aus Hannover, Hildesheim und Wolfsburg ihre Ideen und Visionen im Laufe der Woche auf den Prüfstand gestellt und an ihnen gefeilt.

Moderator Michael Braun ließ die Jugendlichen drei virtuelle Beratungsagenturen gründen, die Konzepte für mehr Beteiligung junger Menschen mit und ohne Migrationhintergrund an politischen Prozessen entwickelt haben. Hierbei gab es eine Fülle von Ideen.

Eine Gruppe übernahm die Rolle eines frisch gekürten Migrationsrats, der als parteiunabhängige Organisation Regeln für eine bessere Integration aufgestellt und die Agenturen beraten hat. Schülerinnen und Schüler der Pressegruppe haben schließlich die einzelnen Gruppen interviewt und das Fazit der Projektwoche gezogen.

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