Neues Projekt in Oldenburg: ''Bildung für alle''

Oldenburg, 07.07.2010. Das Projekt "Bildung für alle" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der ersten bis zur vierten Klasse. Ehrenamtliche Patinnen und Paten unterstützen sie bei den Hausaufgaben oder unternehmen Freizeitaktivitäten mit ihnen. So sollen die Kinder Lernfreude, Neugier und Selbstvertrauen entwickeln.

"Bildung für alle" richtet sich in erster Linie an Kinder aus Zuwandererfamilien. Es werden aber auch Kinder ohne Migrationshintergrund unterstützt. Das Projekt wurde im Jahr 2009 von der Stadt Oldenburg und der Volkshochschule Oldenburg, gemeinsam mit Grundschulen aus der Stadt ins Leben gerufen.

Sechs Grundschulen kooperieren derzeit mit dem Projekt. Schirmherr ist Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner. Die Lehrerinnen und Lehrer der kooperierenden Schulen schlagen Kinder für eine Patenschaft vor.

Die Koordinatoren von "Bildung für alle" suchen dann eine passende Patin oder einen passenden Paten. Derzeit gibt es 58 Tandems. Sie treffen sich in der Regel ein Mal in der Woche. Die ersten Treffen finden bei dem Patenkind zu Hause statt, damit auch die Eltern die Patin oder den Paten kennenlernen können.

Patinnen, Paten und Patenkinder entscheiden selbst, was sie während der Treffen unternehmen. Vor einer Klassenarbeit stehen die Hausaufgaben und gemeinsames Büffeln im Vordergrund, ansonsten geht es auch mal ins Museum zur Kinderführung, ins Kinder-Theater oder die Tandems backen und spielen gemeinsam.

Ob Hausaufgaben oder Freizeit-Aktivitäten – Ziel ist es, dass die Kinder in der Patenschaft ihre Stärken erfahren und entwickeln können. Lehramtsstudierende, Berufstätige sowie Rentnerinnen und Rentner engagieren sich in dem Projekt als Patinnen und Paten. Bevor sie eine Patenschaft übernehmen werden sie an der Volkshochschule Oldenburg kostenlos zu Themen wie interkulturelle Kompetenz oder Integrationsmodelle und Förderansätze für Kinder mit Migrationshintergrund geschult.

Über ihre Erfahrungen mit dem Thema Interkulturalität berichtet Gabriela Kaboth-Freytag vom Projekt "Bildung für alle" auf dem Kongress der "Aktion zusammen wachsen" am 20. September 2010 in Frankfurt am Main.

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