Deutscher Engagementpreis stärkt bürgerschaftliches Engagement

Berlin, 03.12.2010. Anlässlich der Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises der Kampagne "Geben gibt" betonte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder: "Jeder, der sich engagiert und freiwillig für andere einsetzt ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft - sei es politisch, etwa für die Integration, oder sei es in einem Sportverein."

Anlässlich der Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises der Kampagne "Geben gibt" am 4. Dezember in Berlin betonte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder: "Jeder, der sich engagiert und freiwillig für andere einsetzt ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft - sei es politisch, etwa für die Integration, oder sei es in einem Sportverein." Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist einer der Hauptförderer des Preises.

"Ich möchte, dass wir diese Leistungen noch viel stärker anerkennen und fördern. Der Deutsche Engagementpreis ist dafür ein gutes Beispiel. Mit ihm danken wir den Gewinnerinnen und Gewinnern für ihren Einsatz", sagte Kristina Schröder.

Die Kampagne "Geben gibt." möchte Menschen, Initiativen, Organisationen und Unternehmen für freiwilliges Engagement begeistern und zu einem aktiven Einsatz für das Gemeinwohl motivieren.
"Eigeninitiative und Engagement lassen sich nicht per Dekret verordnen oder von der Politik steuern", sagte die Bundesfamilienministerin.

"Die Politik kann aber die Bedingungen dafür schaffen, dass sich Bürgerinnen und Bürger einbringen. Zum Beispiel mit dem künftigen Bundesfreiwilligendienst, der für Jung und Alt, Männer und Frauen und ganz unterschiedliche Einsatzbereiche geöffnet werden soll."

Der Deutsche Engagementpreis, der in sechs Kategorien verliehen wird, ist im Rahmen der nationalen Engagementstrategie ein Element der Engagementpolitik des Bundesfamilienministeriums.

Die Preisträger des Deutschen Engagementpreises 2010 sind:

  • Bundesverband Menschen in Insolvenz und neue Chancen e.V. (Köln) für die Unterstützung von Menschen, denen Insolvenz droht oder die sich in Insolvenz befinden
  • Stadt Arnsberg für ihr Konzept "Mehr Lebensqualität im Alter - Jung und Alt meistern die Zukunft!", um den demografischen Wandel erfolgreich zu gestalten
  • Kazim Erdogan (Berlin) für sein Engagement zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
  • B.Z. Ullstein GmbH (Berlin) für das Projekt "Berliner Helden" der Zeitung B.Z., mit dem Menschen an bürgerschaftliches Engagement herangeführt werden sollen
  • Schüler helfen Leben e.V. (Berlin) für das Projekt "Sozialer Tag": Schüler gehen im Rahmen einen Tag arbeiten und spenden ihren Lohn Projekten zur Völkerverständigung im ehemaligen Jugoslawien
  • Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. für die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs (Publikumspreis).
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