BarCamp des Netzwerkprogramms Engagierte Stadt

180618 Barcamp Engagierte StadtBerlin, 18.06.2018. Das Bundesprogramm "Engagierte Stadt" ist 2018 in die zweite Programmphase gestartet. Auf einem BarCamp kamen die Projektakteure in Berlin zum Austausch zusammen.

Das Programm "Engagierte Stadt" ist im Januar 2018 in die zweite Programmphase gestartet. 47 Städte konnten sich qualifizieren und arbeiten nun an der Verstetigung und Vertiefung ihrer Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft, Kommune und lokaler Wirtschaft. Das Ziel: Engagement vor Ort gemeinsam stärken.

Am 8. Juni 2018 hatte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesfamilienministerin, Stefan Zierke, die zivilgesellschaftlichen Vertreterinnen und Vertreter der Engagierten Städte zum BarCamp in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch-Stiftung begrüßt. Mit dabei waren auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Engagierten Städten, die schon am Vorabend im Bundesfamilienministerium zu einem Empfang geladen waren.

Stefan Zierke: "Nur durch mehr Kooperation sowie den Abbau von Parallelstrukturen und Konkurrenzdenken können wir die vielen Engagierten in Deutschland so unterstützen, dass sich ihr Engagement voll entfalten kann. Die Kommunen aus dem Programm 'Engagierte Stadt' sind damit bereits sehr erfolgreich."

Austausch im BarCamp
Das BarCamp bot den anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den zivilgesellschaftlichen Vertreterinnen und Vertretern der "Engagierten Städte" und den Programmträgern eine Plattform für Austausch und Dialog. Diskutiert wurden unter anderem folgende Fragen:
  • Welche Rolle kann die Politik bei der Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements einnehmen?
  • Was hat sich durch das Programm der Engagierten Stadt in den Städten verändert?
  • Wie können Bürgermeister und Bürgermeisterinnen ideal von Engagierten in Förderfragen angesprochen werden?
Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt"
Das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" verfolgt das Ziel, bürgerschaftliches Engagement in Kommunen und Gemeinden strategisch weiterzuentwickeln und nachhaltige Partnerschaften zur Engagementförderung zu initiieren und auszubauen: zwischen öffentlicher Hand, Zivilgesellschaft und lokaler Wirtschaft. Das Programm fördert keine Projekte, sondern Kooperationen.

Gestartet ist das Programm im Januar 2015. Es basiert auf einer gemeinsamen Initiative des Bundesfamilienministeriums mit fünf Stiftungen (Bertelsmann Stiftung, BMW Foundation Herbert Quandt, Herbert Quandt-Stiftung, Körber-Stiftung, Robert Bosch Stiftung) und einem Unternehmen (Generali Deutschland AG).

In den Jahren 2017 und 2018 kam es zu einem Wechsel der Förderpartner. Die BMW Foundation Herbert-Quandt, Herbert Quandt-Stiftung und Generali Deutschland AG schieden aufgrund interner Umstrukturierungen aus. Als neue Förderpartner konnten die Bethe Stiftung, die Joachim Herz Stiftung und die Breuninger Stiftung gewonnen werden.

Quelle: Website BMFSFJ

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