Studie bestärkt Bedeutung des Ehrenamts

Die Studie stellt zunächst die Relevanz der Thematik heraus und führt in die historische Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements für Geflüchtete ein. Insbesondere wird hierbei auch auf das sogenannte Krisenjahr Mitte 2015 bis Mitte 2016 eingegangen sowie ein Blick in die Zukunft gewagt. Im Weiteren werden die Spezifika sowie verschiedenen Organisationsformen der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten herausgestellt. Daraufhin wird umfassend auf die verschiedenen Funktionen und Einsatzbereiche sowohl von Haupt- als auch von Ehrenamtlichen eingegangen und die unterschiedlichen Rollen.

Es gibt Verbesserungsbedarf
Die Publikation schließt mit Handlungsempfehlungen, die konkret zur Verbesserung der Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen beitragen sollen. Diese richten sich zunächst an Ehrenamtliche selbst, nämliche etwa in Hinblick auf die Formulierung von Qualitätsstandards oder angemessene Rollendefinitionen.

Daneben richten sie sich vor allem auch an die Hauptamtlichen - und zwar nicht nur an diejenigen, die hauptamtlich in der Arbeit mit Geflüchteten tätig sind, sondern auch an diejenigen, die beruflich ehrenamtliches Engagement fördern und unterstützen. Hierbei geht es etwa um Schaffung nachhaltiger und transparenter Strukturen in den lokalen Netzwerken sowie der Verbesserung von Informationen und Austausch.

Ausblick
Als Ausblick stellt die Studie drei wichtige Schritte heraus, die in für eine Verbesserung der Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen zu bewältigen sind. Diese sind zum einen die Entwicklung und das Herausstellen genauer Rollendefinitionen für Ehrenamtliche, die Öffnung der Verwaltungen für ehrenamtliches Engagement und zuletzt - und sehr wichtig - die Einbeziehung der Perspektive von Geflüchteten selbst und die Betrachtung des Beziehungsdreiecks zwischen Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.

Download: Studie "Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Arbeit mit Geflüchteten"

Quelle: Website Informationsverbund Asyl und Migration e. V.

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