Familienstiftung startet mit einer Million Euro

Meppen, 18.12.2006. Die "Emsländische Stiftung Beruf und Familie" kann ab sofort ihre Arbeit aufnehmen. In der Gründungsversammlung in Herzlake lagen die Zusagen von 47 Unternehmen für das Stiftungskapital von einer Million Euro vor.

Die Emsländische Stiftung Beruf und Familie Stiftung sei bundesweit einmalig und habe Modellcharakter für andere Regionen, bestätigte Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann in seinem Grußwort. Landrat Hermann Bröring sprach weiter von einem Imagegewinn und Standortfaktor bei der Anwerbung von qualifizierten Beschäftigten. Die Familienstiftung stelle einen bedeutenden Beitrag zur "Großen Koalition für Kinder" im Emsland dar.

1810_LTDies sei auch für die Unternehmen von großem Nutzen, da ohne Nachwuchs mittelfristig auch Kunden verloren gingen und Beschäftigte mit Kindern nachweislich eine hohe soziale Kompetenz in das Unternehmen einbringen würden, so der Landrat weiter. Dies unterstützte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Emsland, Dieter Barlage. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie habe nicht nur volks-, sondern auch betriebswirtschaftliche Vorteile. Mütter und Väter seien oft ausgeglichener und belastbarer.

Nun seien für die finanzielle Förderung Projektideen gefragt, appellierte Landrat Bröring an die Wirtschaftsvertreter. Diese könnten in flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeiten ebenso wie in Spielzimmern oder Wickeltischen in den Betrieben liegen. "Wir brauchen passgenaue Lösungen für jede einzelne Mutter, jeden Vater und jeden Betrieb", so Bröring abschließend. Dazu berief die Versammlung einen Stiftungsvorstand und einen Stiftungsrat, die in den nächsten Jahren über die finanzielle Zuwendung für einzelne Projekte beraten werden.

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