Klosterkammer fördert sechs Projekte mit rund 457.000 Euro nach Beratung im neuen Kuratorium

Klosterkammer Logo_KTHannover, 18.10.2013. Erstmals hat die Klosterkammer Hannover unter Beteiligung des im Januar 2013 konstituierten Kuratoriums über sechs kirchliche, soziale und bildungsbezogene Projekte positiv entschieden. Das Kuratorium wird von nun an bei Projekten mit Antragssummen ab 50.000 Euro zwei- bis dreimal pro Jahr hinzugezogen.

Erstmals hat die Klosterkammer Hannover unter Beteiligung des im Januar 2013 konstituierten Kuratoriums über sechs kirchliche, soziale und bildungsbezogene Projekte positiv entschieden. Das Kuratorium wird von nun an zwei- bis dreimal pro Jahr hinzugezogen bei Projekten mit Antragssummen ab 50.000 Euro.
Insgesamt rund 457.000 Euro erhalten damit folgende Antragsteller aus den Überschüssen der Vermögensverwaltung des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds.

In Hannover bekommt das Niedersächsische Landesmuseum 100.000 Euro für Multimedia-Installationen als Unterstützung museumspädagogischer Interaktiv-Elemente in der naturkundlichen Dauerausstellung "Naturwelten". Für den Bau einer Halle stellt die Klosterkammer dem Gut Adolphshof, einem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Gut bei Lehrte-Hämelerwald, 90.000 Euro bereit. Dort wohnen und arbeiten Menschen mit geistiger Behinderung in familienähnlichen Gemeinschaften und verschiedenen Werkstätten. Die Halle soll unter anderem für die Einrichtung von Arbeitsplätzen der Gutsbewohner dienen.

Mit rund 40.600 Euro unterstützt die Klosterkammer das Konzept des Vereins edelMut – SINN VOLLER GENUSS aus Burgdorf. In mehreren Orten Niedersachsens sollen Läden mit hochwertigen gebrauchten Waren und fair gehandelten neuen Waren sowie Café-Bereich entstehen, die von ehrenamtlich Tätigen betreut werden. Die Erträge der Arbeit werden ausschließlich kirchlich-diakonischen Projekten zugutekommen.
96.500 Euro bekommt der Verein Brunottescher Hof in Gronau. Dessen Mitglieder widmen sich der Instandsetzung des gleichnamigen, früheren Meierhofs des Klosters St. Michaelis zu Hildesheim. Nach seiner Fertigstellung soll der Brunottesche Hof als halbmuseale Einrichtung, Veranstaltungs- und Tagungsort der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Die Errichtung eines Hospizes fördert die Klosterkammer auf Antrag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Bremervörde-Zeven mit 80.000 Euro.

Eine weitere Förderung im Hospiz-Bereich erhält der Verein St. Georgsstift im emsländischen Thuine. Dort betreibt der Verein das Elisabeth-Krankenhaus, wo seit 2005 ein Palliativstützpunkt eingerichtet ist. Das vorhandene Angebot soll mit dem Bau eines Hospizes erweitert werden. Die Klosterkammer fördert das Projekt mit 50.000 Euro.

Eine Liste aller bisher geförderter Projekte im Jahr 2013 ist im Internet unter www.klosterkammer.de zu finden.

Pressemitteilung der Klosterkammer Hannover

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