Noch Gelder im Sonderprogramm des Landes verfügbar

161021 Erstattung SonderprogrammHannover, 25.10.2016. Das Niedersächsische Sozialministerium weist darauf hin, dass in diesem Jahr noch Mittel speziell für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe bereit stehen.

Die Mittel aus dem ‚Sonderprogramm zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe' sollen den freiwillig engagierten Menschen direkt zu Gute kommen: Freiwillige Helferinnen und Helfer können auf Antrag einen Sachkostenbeitrag für niedrigschwellige Angebote bei der Flüchtlingsbetreuung erhalten.

"Wir wollen damit unkompliziert und schnell diejenigen Freiwilligen unterstützen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren und so maßgeblich zu einer gelebten Willkommenskultur beitragen", sagt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt.

Erstattungsfähige Sachkosten sind zum Beispiel:

  • Fahrkarten
  • Benzinkosten
  • Eintrittsgelder
  • Material für Sprachmittlung
  • Initiierung von sogenannten "Flüchtlingscafés" und dadurch anfallende Bewirtungskosten
Nicht erstattungsfähig sind:
  • Dolmetscherkosten (diese sind ausdrücklich nicht erstattungsfähig, da sie aus anderen Programmen gefördert werden können)
  • Aufwandsentschädigungen
Wo können die Anträge auf Sachkostenbeiträge gestellt werden?
Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe in Ihrem Landkreis. Dort erhalten Sie Auskunft über die entsprechenden Möglichkeiten und das weitere Verfahren.

Sie finden die jeweilige Ansprechpartnerin, den jeweiligen Ansprechpartner in der Datenbank im FreiwilligenServer.

Direktlink: Datenbank Koordinierungsstellen Migration und Teilhabe

Ab Mitte November finden Sie hier noch konkretere Angaben zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in den Landkreisen und kreisfreien Städten bzw. in der Region Hannover sowie bei den Wohlfahrtsverbänden.


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