Versicherungsschutz durch die VBG

Hamburg, 13.12.2004. Die Vertreterversammlung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) beschließt Satzungsänderung für ehrenamtlich Tätige.

Das Gesetz zur Verbesserung des Unfallversicherungsschutzes für ehrenamtlich Tätige, das am 1.1.2005 in Kraft tritt, kann nun von der VBG umgesetzt werden. Die Vertreterversammlung hat durch einen Beschluss zur Satzungsänderung die Voraussetzungen hierfür geschaffen.

Gewählte Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Vereinen haben ab 2005 die Möglichkeit sich freiwillig bei der VBG zu versichern. Das Anmeldeverfahren wird durch den Beschluss der Vertreterversammlung extrem einfach: Die Dachorganisationen der gemeinnützigen Einrichtungen können der VBG die Zahl der ehrenamtlich Tätigen melden, für die die freiwillige Versicherung ab 1.1.05 gesetzlich möglich ist. So wird der Verwaltungsaufwand sowohl bei den Vereinen als auch bei der VBG minimiert. Trägt der jeweilige Verein nicht die Kosten für die freiwillige Versicherung bei der VBG kann sich der ehrenamtlich Tätige auch direkt anmelden.

Der Vorstand der VBG hat den Beitragssatz für 2005 auf 2,73 Euro je Ehrenamtsträger festgesetzt. Die Unfallversicherung der VBG beinhaltet ein umfassendes Leistungsangebot im Falle eines Unfalls. So kann ein schwerer Unfall sehr hohe Kosten verursachen. Versicherte der VBG profitieren davon, dass die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht an vertraglich vereinbarte Höchstleistungsgrenzen gebunden sind.

Nähere Informationen dazu sind ab dem 1. Januar 2005 auf der Internet-Seite der VBG, www.vbg.de, nachzulesen.

Fragen & Antworten zum Unfallversicherungsschutz für ehrenamtlich Tätige

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