Erfolgreiche Kooperation der Mehrgenerationenhäuser mit der Bundesagentur für Arbeit wird fortgeführt

Berlin, 27.01.2015. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, haben am 27. Januar die Kooperationsvereinbarung für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser erneuert.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, haben am 27. Januar die Kooperationsvereinbarung für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser erneuert.

Mit den im Rahmen des Aktionsprogramms des Bundes geförderten rund 450 Mehrgenerationenhäusern sind niedrigschwellige Anlaufstellen für Menschen aller Altersgruppen in nahezu jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis entstanden. Die Häuser leisten mit ihren generationenübergreifenden Angeboten und Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels.

Einstieg in den Beruf wird erleichtert
Sie helfen Menschen aber auch regelmäßig dabei, den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben zu schaffen. "Aus vielen Gesprächen auch mit der Arbeitsverwaltung weiß ich, wie wichtig Kontakte und soziale Netzwerke für all diejenigen sind, die eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle suchen. Dabei sind die Mehrgenerationenhäuser zentrale Partner: Hier werden neue Kontakte geknüpft, hier wird so mancher Weg in das Berufsleben geebnet", sagte Manuela Schwesig.

Mit der Anfang 2012 unterzeichneten Rahmenkooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundesagentur für Arbeit konnte die vielerorts bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Mehrgenerationenhäusern und Agenturen für Arbeit beziehungsweise Jobcentern bundesweit systematisch ausgebaut werden. Zudem konnten die regionalen Akteurinnen und Akteure in den Mehrgenerationenhäusern institutionell begleitet werden.

Vorteile für alle Beteiligten
Hierdurch entstehen bedeutende Vorteile für alle Beteiligten: Jobcenter und Agenturen für Arbeit profitieren, da ihre Kundinnen und Kunden durch die Beratung und Unterstützung der Mehrgenerationenhäuser zur Teilnahme an Qualifizierungsangeboten motiviert oder beim beruflichen (Wieder-)Einstieg unterstützt werden. Mehrgenerationenhäuser können durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung und den Trägern der Grundsicherung ihre Rolle in der sozialen Infrastruktur ausbauen.

Die größten Gewinnerinnen und Gewinner sind aber alle diejenigen, die durch die gezielte Zusammenarbeit den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben schaffen.  Durch eine freiwillige Mitarbeit in den Mehrgenerationenhäusern helfen sie so nicht nur anderen, sie können sich auch neue Perspektiven und berufliche Einstiegschancen erarbeiten.

Presseinformation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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