Projekt "Tausendundeine Rampe für Deutschland" vergibt kostenlose Rampen für Barrierefreiheit

Berlin, 09.04.2013. Das Projekt "Tausendundeine Rampe für Deutschland" möchte Rollstuhlfahrern, Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Rollator den Zugang zu neuen Räumen erschließen. In einer Spendenaktion wurde Geld für Rampen gesammelt, die nun vor Einrichtungen, Cafés oder Geschäften zum Einsatz kommen können. Interessierte Einrichtungen können sich noch für eine bereits finanzierte Rampe bewerben.

Viele ehrenamtlich Tätige setzen sich für mobilitätseingeschränkte Personen ein, begleiten sie bei alltäglichen Besorgungen und kulturellen Angeboten oder sind selbst auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen. Oft stellen Treppenstufen vor Einrichtungen, Geschäften oder Restaurants schwer überwindbare Hürden dar und erschweren den Zugang zu kulturellen oder sozialen Einrichtungen.

Das Projekt "Tausendundeine Rampe für Deutschland" ist durch eine Spendenaktion des SOZIALHELDEN e.V. und der Crowdinvest-Firma Bergfürst entstanden. In der Aktion wurde einen Monat lang Geld für 200 Rampen gesammelt, die nun an nicht rollstuhlgerechte Orte des öffentlichen Lebens verteilt werden sollen. Mit den mobilen Rampen kann ein Höhenunterschied bis zu 25 Zentimeter überwunden werden.

Aktuell hat "Tausendundeine Rampe für Deutschland" noch über 100 bereits finanzierte Rampen kostenlos zu vergeben. Unter www.tausendundeinerampe.de können in einem Online-Formular Orte vorgeschlagen werden, die eine mobile Rampe gebrauchen könnten. Jedoch sollte dabei sichergestellt sein, dass der Inhaber des Geschäfts/der Einrichtung über die Aktion informiert ist und Verwendung für eine Rampe hat.

Nähere Informationen finden Sie unter www.tausendundeinerampe.de

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