Sozial- und Familienministerin Cornelia Rundt: "Der Bund muss endlich Planungssicherheit für Mehrgenerationenhäuser schaffen"

nds_logoMainz, 23.05.2014. Einstimmig haben die Länder in der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) den Bund aufgefordert, die Mehrgenerationenhäuser über 2014 hinaus langfristig zu fördern. "Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander aller Generationen und leisten mit ihren Angeboten eine wichtige gesellschaftspolitische Arbeit. Die Bundesregierung muss endlich Planungssicherheit für die Mehrgenerationenhäuser schaffen", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. "Das Programm läuft Ende dieses Jahres aus. Die Zeit drängt", so die Ministerin.

Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Cornelia Rundt begrüßt wichtige Beschlüsse der der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) in Mainz:

TOP "Weiterförderung der Mehrgenerationenhäuser durch den Bund über 2014 hinaus"

Einstimmig haben die Länder in der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) den Bund aufgefordert, die Mehrgenerationenhäuser über 2014 hinaus langfristig zu fördern. "Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander aller Generationen und leisten mit ihren Angeboten eine wichtige gesellschaftspolitische Arbeit. Die Bundesregierung muss endlich Planungssicherheit für die Mehrgenerationenhäuser schaffen", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. "Das Programm läuft Ende dieses Jahres aus. Die Zeit drängt", so die Ministerin.

Bereits im letzten Jahr hatten sich alle Bundesländer dem Antrag Niedersachsens angeschlossen, die Bundesregierung zur Weiterförderung der Mehrgenerationenhäuser über 2014 hinaus aufzufordern. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde dann vereinbart, die Mehrgenerationenhäuser weiterzuentwickeln und ihre Finanzierung zu verstetigen. Ein Konzept hat der Bund bislang allerdings noch nicht vorgelegt. Die Länder appellieren daher erneut an die Bundesregierung, die Fortführung des Aktionsprogramms des Bundes und damit die Weiterförderung der derzeit vom Bund geförderten Mehrgenerationenhäuser frühzeitig bekannt zu geben. Gemeinsam mit dem Bund wollen sie eine Lösung suchen, wie die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser durch den Bund und damit deren Zukunft dauerhaft ausgestaltet werden kann.

Im Rahmen des "Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II" werden bundesweit bis Ende dieses Jahres 450 Mehrgenerationenhäuser gefördert. 49 davon liegen in Niedersachsen. Der Bund bezuschusst jedes Mehrgenerationenhaus mit 30.000 Euro im Jahr, das Land und die jeweilige Kommune geben jeweils 5.000 Euro. Daneben erhalten weitere sechs niedersächsische Häuser, die bereits vor Beginn des "Aktionsprogramms II" in Bundes- oder Landesförderung waren und nicht in das "Aktionsprogramm II" aufgenommen wurden, eine Zuwendung in gleicher Höhe. Das gleiche gilt für drei weitere Mehrgenerationenhäuser aus Flächenlandkreisen mit einer Größe von mehr als 1.500 Quadratkilometern.

Auszug aus der Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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