Freiwilligenjahr 2006/2007 gestartet

Berlin, 09.10.2006. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, hat symbolisch den Startschuss für das neue Freiwilligenjahr 2006/2007 gegeben. Rund 18.000 Jugendliche haben sich auch diesmal wieder für einen gesetzlich geregelten Freiwilligendienst im In- und Ausland entschieden.

Zu den rund 18.000 Jugendlichen, die 2006/2007 ein Freiwilligenjahr im In- oder Ausland absolvieren werden, kommen noch circa 4.000 junge Männer, die sich anstelle ihres Zivildienstes für ein Freiwilligenjahr entschieden haben.

"Freiwilligendienste sind ein wesentliches Element zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Unsere Gesellschaft lebt davon, dass Menschen jeden Alters sich einbringen und das Gemeinwesen mit gestalten", sagte Kues bei der Festveranstaltung in Göttingen. "In Deutschland engagieren sich 23 Millionen Menschen bürgerschaftlich und ehrenamtlich, das ist fast jeder Dritte über 14 Jahre. Jugendliche übernehmen dabei gesellschaftliche Verantwortung, sie bilden ihre Persönlichkeit weiter, erweitern ihr Wissen und erwerben soziale Kompetenzen. Sie tragen wesentlich dazu bei, unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht zu verleihen", unterstrich Kues vor rund 120 jungen Freiwilligen sowie Vertreterinnen und Vertretern der bundeszentralen Träger der Freiwilligendienste.

Gesetzlich geregelte Freiwilligendienste gibt es in Deutschland seit mehr als 40 Jahren. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bieten Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 26 Jahren eine Grundlage, sich zu engagieren. Wer seine Schulzeit hinter sich hat, jünger als 27 ist und zwischen 12 und 18 Monate zur Verfügung steht, kann sich bei einem der freien Träger bewerben. Der Dienst ist in den Bereichen Umwelt, Sport, Denkmalpflege, im kulturellen Bereich oder bei einer sozialen Einrichtung möglich. Offiziell hat das Freiwilligenjahr bereits am 1. September begonnen.

Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de.

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