Denkmalpfleger Griep für langjähriges Engagement geehrt

Hannover/Goslar, 05.10.2006. Der Niedersächsiche Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat den Verdienstorden 1. Klasse an den Goslarer Denkmalpfleger Hans-Günther Griep verliehen. Griep hat mit fast 350 Veröffentlichungen einen maßgeblichen Beitrag zur denkmalpflegerischen Forschung geleistet. 

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat heute das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens an Hans-Günther Griep ausgehändigt. "In einer beeindruckenden Lebensleistung von ungewöhnlicher Kontinuität hat Hans-Günther Griep bis heute unzählige Verdienste in der Heimatkunde und der Denkmalpflege in Niedersachsen erworben", so Kulturminister Stratmann.

Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit steht die Hausforschung in der Stadt und auf dem Land. Mit fast 350 Veröffentlichungen hat Griep einen maßgeblichen Beitrag zur denkmalpflegerischen Forschung geleistet.

Herausragend sind hierbei die Darstellungen über 'Das Bürgerhaus in Goslar', eine gültige Monographie für die Hausforschung der Stadt Goslar, sowie über 'Das Bauernhaus im ostfälischen Sprachgebiet'. Der 83-jährige wurde bereits 1968 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Landes Niedersachsen geehrt.
Unter anderem setzte sich Griep auch erfolgreich für die Erhaltung historischer Bausubstanz in seiner Heimatstadt Goslar ein.
Zudem wirkte er seit 1950 auch weit über Goslar hinaus im Arbeitskreis für Hausforschung mit und war bis vor wenigen Jahren als aktives Mitglied in der Fachgruppe Denkmalpflege und im Ältestenrat des Niedersächsischen Heimatbundes sowie als stellvertretender Vorsitzender in der Arbeitsgruppe Bautechnik der Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte tätig.

Darüber hinaus hat sich der Denkmalpfleger durch die Ausbildung von Stadtführern in Goslar verdient gemacht. "Mit seinem Engagement weckte Hans-Günther Griep bei vielen Menschen das Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt des Landes und für die gegenwärtige Bedeutung kulturhistorischer Gegebenheiten", so Stratmann.

 

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