Europäisches Interesse an Dorf-Projekt

190108 Dorf FSJler in der EUBrüssel/Südniedersachsen 08.01.2019. Großes Interesse zeigten Vertreter der EU an einem Modellprojekt mit Dorf-FSJlern zur Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Eichsfeld.

Der Caritasverband Südniedersachsen e.V. beteiligt sich seit April 2017 am Projekt "Soziale Innovationen für Deutschland". Die Caritas stellt sich damit den immer größer werdenden Herausforderungen des demografischen Wandels in der Region. Das Modellprojekt trägt den Titel "Dorf-FSJler, Dorf-BFDler und Flüchtlingstandems zur Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Eichsfeld". Am Projekt beteiligen sich 16 Ortschaften aus Duderstadt und Gieboldehausen. Sie werden durch fünf Freiwillige unterstützt.

Das Projekt soll in den Orten die Schnittstelle zwischen Gemeinwesenarbeit und ambulanter Versorgung erproben und weiterentwickeln. Ziel ist es, die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in den beteiligten Dörfern langfristig zu verbessern und ein Konzept zu schaffen, welches sich anschließend auf andere Ortsverbände und Dorfgemeinden übertragen lässt.

Bei einer Veranstaltung der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union und der Diakonie Deutschland in Brüssel wurde das Caritas-Modellprojekt von Frau Sandra Holzapfel vorgestellt.

An der anschließenden Paneldiskussion nahmen Herr Lambert van Nistelrooij, als Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied im Ausschuss für Regionale Entwicklung, Frau Anna Low als Vertreterin der Stelle für Soziale Innovationen der LAG der Freien Wohlfahrtspflege Niedersachsen und Herr Egbert Holthuis von der EU-Kommission teil.

Themen der Podiumsdiskussion waren unter anderem positive und negative Erfahrungen der laufenden Umsetzung der Richtlinie Soziale Innovation, um diese in die derzeitigen Planungen für die nächste Förderperiode aufzunehmen.

"Das Interesse der Vertreter des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission an konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituationen der Bewohner und Bewohnerinnen ländlicher Räume mit Hilfe der Förderung des Europäischen Sozialfonds und ihr Interesse an der Darstellung praxisnaher Erfahrungen war insgesamt sehr groß", berichtet Sandra Holzapfel.

Quelle: Website Caritas Südniedersachsen



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