Projektreise durch Niedersachsen

190816 ProjektreiseHannover, 16.08.2019. Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann besuchte auf ihrer Sommerreise verschiedene geförderte Projekte und reiste dabei quer durch das Land.

Schwerpunkte der Reise waren Projekte, die die gesundheitliche und pflegerische Versorgung sowie die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte verbessern, die Chancen der Digitalisierung aufzeigen und Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützen sollen.

Projekt "Wir schauen über den Altersrand – Gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten"
Dr. Carola Reimann traf sich in Salzgitter-Bad zunächst mit den Beteiligten vom Projekt "Wir schauen über den Altersrand" im SOS-Mütterzentrum. Das innovative, wie simple Konzept: Kindergartenkinder und alte Menschen werden in einem Mehrgenerationenhaus gemeinsam betreut.

Modellprojekt "Gut, gelassen und gesund pflegen" (3 GP) in Peine und Gifhorn.
Beim Modellprojekt "3GP" handelt sich um ein Stresspräventionsprogramm für professionell Pflegende in der Ausbildung und den ersten Berufsjahren. Im Projekt erlernen die Pflegekräfte individuelle Bewältigungsstrategien bei berufsbedingten Belastungen. So können sie bereits ab Ausbildungsbeginn Fähigkeiten zur Resilienz erwerben und diese im Berufsalltag anwenden.
Seit August 2018 setzen beiden Gesundheitsregionen Gifhorn und Peine das Modellprojekt gemeinsam um.

Gemeinsam stark im Kampf gegen Kinderarmut, Hannover
Die Kindergrundsicherung soll Bürokratie abbauen und Kindern aus einkommensschwachen Familien bessere Startchancen geben: Die seit langem diskutierte Kindergrundsicherung kann aus Sicht von Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann zum zentralen Baustein werden, um Kinderarmut zu vermeiden. Gemeinsam mit der Darmstädter Professorin für Sozialrecht, Anne Lenze, stellte Niedersachsens Sozialministerin ein Gutachten zu dem Reformvorhaben im Rahmen einer Pressekonferenz in Hannover vor.

IVENA – Lebensretter "Digitalisierung" Osnabrück
Im Notfall kann es lebensentscheidend sein, schnell in das richtige Krankenhaus zu kommen. Genau hierauf zielt das internetbasierte System IVENA (interdisziplinärer Versorgungsnachweis) ab. Es vernetzt Rettungsleitstellen, Rettungswagen und Krankenhäuser miteinander. Als ein Projekt im Masterplan Digitalisierung im Jahr 2015 in drei Modellregionen gestartet, nutzen es jetzt bereits 74 der 172 Krankenhäuser und 17 Leitstellen.

Ambulante Pflege zukunftssicher machen – Pflegedienst in Bad Iburg
Genauso sehen zukunftsfähige Pflege- und Arbeitszeitmodelle aus. Wer als Dienstleister und Arbeitgeber so ein beschäftigtenorientiertes Angebot bereithält, weiß genau, wie Mitarbeiterförderung und eine bedarfsgerechte ambulante Pflege jetzt und in Zukunft aussehen müssen", lobte Sozialministerin Carola Reimann die Arbeit des Pflegeteams am Schloss in Bad Iburg.

Haus Süntelbuche in Bad Münder
Unter dem Dach einer Sozialgenossenschaft bringen sich Menschen eigeninitiativ, solidarisch und mit einer Menge kreativer Ideen ein. Das Land fördert die Gründung dieser Unternehmensform, so auch das im letzten Jahr gegründete Gruppenhaus Süntelbuche in Bad Münder.

Quelle: Website MS Niedersachsen

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Kompetenzn_mini_70Engagiert in Niedersachsen –
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Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (SPN)
Beratung und Unterstützung für ältere Menschen

Selbsthilfe
Unterstützung des freiwilligen Engagements im Selbsthilfe-
bereich

Mehrgenerationenhäuser
Lebendiges und generations-
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