Es macht mich stolz, etwas geschafft zu haben

190820 BayatiBraunschweig, 20.08.2019. Frau Bayati und Herr Kijani leben erst seit dem 4. Januar 2019 in Deutschland. Sie haben sehr schnell die deutsche Sprache gelernt und bringen sich ehrenamtlich ein.

Gemeinsam mit ihren zwei Söhnen wohnen sie z.Zt. in der Flüchtlingsunterkunft Melverode. Sie haben einen 13-jährigen Sohn, der die 6. Klasse besucht sowie einen 9-jährigen Sohn in der 3. Klasse. Der Aufenthaltsstatus der Familie ist noch ungeklärt und befindet sich z.Zt. in Bearbeitung.

Herr Kijani engagiert sich u.a. beim Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. und hat bei der Aktion "Stadtrampe statt Treppe" in Braunschweig mitgemacht. Frau Bayati gestaltet zusammen mit der Freiwilligenagentur einen Kulturabend, der im November stattfinden wird. Am Wochenende fahren sie als Tandempartner mit Blinden Fahrrad (eine Aktion der Sportabteilung des Blinden- und Sehbehindertenvereins e.V.).

Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. Wolfenbüttel hat sie im Rahmen des Projektes "Gut integriert durch ein Ehrenamt in Braunschweig" in diese Tätigkeiten vermittelt.

Folgend Auszüge aus einem Gespräch mit Nicole Kupitsch und Matthias Bertram von der Freiwilligenagentur:

Herr Kijani, wo haben Sie angefangen, sich ehrenamtlich zu engagieren und was sind Ihre Aufgaben?

Kijani: Ich habe zunächst bei dem Landesverband der Gartenfreunde angefangen, mich zu engagieren und Unterlagen vom Landesverband bekommen. Ich sollte die Lauben, Häuser und Gewächshäuser auf ihre Baufälligkeit inspizieren, habe Vermessungen durchgeführt, geprüft, ob der Grund noch gut ist oder nicht, ob ein Anbau erlaubt wäre oder nicht. All das habe ich dokumentiert, in einem Bericht zusammengefasst und an den Landesverband geschickt. Es gibt über 100 Kleingärten in Braunschweig, jeden einzelnen habe ich besucht oder werde ich noch besuchen.

FWA: Was war ihre Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Kijani: Anfangs dachte ich, es sei eine gute Möglichkeit, Deutsch zu lernen. Mein Ziel ist es, in meinem alten Beruf arbeiten zu können, wenn meine Deutschkenntnisse besser geworden sind. Immerhin habe ich über 10 Jahre als Ingenieur gearbeitet, in der Universität studiert, viele Aufträge gemacht. Im Moment hilft mir Deutschland und Braunschweig, und ich verpflichte mich, das auch zurück zu geben. Es ist ein Geben und Nehmen – sagt man das so? – und ich halte es für meine Pflicht, etwas davon zurück zu geben.

Lesen Sie das Interview weiter auf der Website Freiwillig-engagiert

Quelle: Website FWA Wolfenbüttel


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