Handlungsempfehlungen bei eingeengten Spielräumen

210412 Cover Policy PaperBonn, 12.04.2021. Ein neues Policy Paper von ZIVIZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) zeigt, wie die Coronakrise zu wachsender Unsicherheit und Schwächung zivilgesellschaftlicher Strukturen führt.

Das Policy Paper basiert auf einer Umfrage vom November 2020. Die Auswertung der Befragung macht deutlich: Nach einem explosionsartigen Anstieg im Frühjahr 2020 ist das freiwillige Engagement – vor allem im Bereich des helfenden Engagements – seit dem Sommer zurückgegangen. Zudem werden Mitgliedschaften häufiger gekündigt.

Haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte in zivilgesellschaftlichen Organisationen sind vielfach mit der Sicherung der finanziellen Grundlagen und weitreichenden Entscheidungen im Kontext der Pandemieregelungen überfordert. Das Fortdauern der Krise mindert häufig finanzielle Spielräume der Organisationen.

Soforthilfeprogramme entlasten zwar existenzgefährdete Organisationen, aber sie erreichen nicht die Mehrheit. Durch die Coronakrise verursachte Mehrausgaben verschärfen die ökonomische Situation und Belastung.

Als Antwort auf diese Erkenntnisse formuliert ZIVIZ konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und für zivilgesellschaftliche Organisationen.

Download: Materialien mit den Ergebnissen der Befragung vom August 2020

Hintergrund

Die Erhebung wurde in 2020 durchgeführt. Sie richtete sich an Führungskräfte aus Infrastruktureinrichtungen, Landes- und Bundesverbänden, und gemeinnützigen Organisationen.

  • April 2020: leitfadengestützte Experteninterviews unter 45 Stakeholdern
  • August 2020: quantitative Stakeholderbefragung (n=135, Rücklaufquote 44,4 Prozent, entspricht 60 realisierten Fragebögen)
  • November 2020: quantitative Befragung unter Stakeholdern sowie lokalen Organisationen (n=4192, Rücklaufquote 16,3 Prozent, entspricht 685 realisierten Fragebögen)
Quelle und weiterführende Informationen: Website Ziviz


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